Ausgewählte Nachrichten aus der Sicherheit für Sie zusammengefasst

Aktuelle und relevante Nachrichten zum Thema IT-Sicherheit bündel wir hier für Sie. Unsere Nachrichten erhalten Sie übersichtlich bei uns im Blog.



Das was wichitg ist, hier zusammengefasst:

WDR: Das neue Bundeswehr-Kommando Cyber- und Informationsraum - kurz CIR - in Bonn plant Kooperationen.

irai, Petya oder Wannacry: Harmlos klingende Namen, die aber für gefährliche Cyberattacken stehen, wie zahlreiche Unternehmen weltweit gerade wieder erlebt haben. Auch die Bundeswehr ist täglich tausenden Angriffen ausgesetzt. Mit dem neuen Kommando Cyber- und Informationsraum, kurz CIR, gibt es jetzt in Bonn eine zentrale Bundeswehr-Einheit, die sich nicht zu Lande, zu Wasser oder in der Luft, sondern im Cyberraum um die Sicherheit kümmert.

Konzerne und Bundeswehr wünschen Zusammenarbeit "Bonn ist eine Chance für unser Kommando, wichtige Kooperationspartner sind hier für uns vor der Haustür", erklärt der stellvertretende CIR-Inspekteur General Michael Vetter beim Bonner Dialog für Cybersicherheit. "Und das Kommando CIR ist eben aus unserer Sicht auch eine Chance für Bonn: Wir bieten attraktive Arbeitsplätze, nicht nur für Soldaten, auch für zivile Mitarbeiter. Und ich glaube auch, dass wir einen Beitrag leisten können, diesen IT-Standort Bonn weiter abzusichern und nach vorne zu bringen.".

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Botfrei: Abwesenheitsnotiz – Ich bin dann mal weg

Bald geht es in den Urlaub, nur noch schnell die Abwesenheitsnotiz im E-Mail Programm setzen und los geht’s. Was aber die Abwesenheitsnotiz über Sie verrät und welche Gefahren entstehen können, ist so manchem Anwender nicht bewusst.

Die Abwesenheitsnotiz ist in vielen Unternehmen verpflichtend und ein Aushängeschild des Unternehmens. Ist sie gut geschrieben, dann fühlt sich der Kunde auch in Ihrer Abwesenheit gut aufgehoben und informiert. Aber nicht nur die Kunden werden informiert. Abwesenheitsnotizen finden auch Spam-Versender und Kriminelle äußerst praktisch. So gibt die Abwesenheitsnotiz nicht nur Auskunft über eine aktive E-Mail-Adresse, sondern viele weitere Informationen wie den Zeitraum der Abwesenheit, Beruf, Telefonnummer und Adresse bzw. die E-Mail Adresse des vertretenden Kollegen.

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Botfrei: BKA findet 500 Millionen ausgespähte Zugangsdaten – Eigene Identitäten überprüfen

Das Bundeskriminalamt hat in einer Underground-Economy-Plattform im Internet eine Sammlung von ca. 500.000.000 ausgespähten Zugangsdaten gefunden.

Leider ist es immer wieder nur eine Frage der Zeit, bis sich die Presseberichte zu Identitäts-Diebstählen überschlagen. Diesmal kommt es aber anders: Das Bundeskriminalamt (BKA) hat im Internet einen riesigen Datenfundus von ca. einer halben Milliarde gehackter Daten entdeckt. Laut den Beamten sollen die Daten über einige Jahre zusammen getragen worden sein und aus verschiedenen Hacker-Angriffen der letzten Jahre stammen (Pressemeldung BKA). Die gesammelten Zugangsdaten sollen u.a. aus E-Mail Adresse und zugehörigen Passwörtern bestehen. .

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Diskriminierung ist Menschenwerk

Justizminister Heiko Maas musste sich in den letzten Wochen einiges gefallen lassen, seit er die Idee in ein Gesetz goss, Hassreden im Netz durch neue Verpflichtungen an kommerzielle Plattformen einzudämmen. Er setzte sich in Szene als einer, der den Datenkonzernen die Stirn bot. Es hagelte zwar Kritik von allen Seiten – doch er brachte sein Netzwerkdurchsetzungsgesetz durch. Was es bringen kann oder welche Schäden es anrichtet, werden wir noch sehen.

Offenkundig ist die digitale Kampfeslust des Ministers aber noch nicht versiegt, denn kaum war diese Schlacht geschlagen, suchte sich Maas ein neues Feld: Nun strebt er ein „digitales Antidiskriminierungsgesetz“ an, das „gegen digitale Diskriminierung und für vorurteilsfreies Programmieren wirken soll“. Wegen der Sommerpause und den Wahlen zum Bundestag wird seine Gesetzesidee zwar zunächst nur eine Idee bleiben, dennoch lohnt sich ein Blick. Denn seine Nachfolger könnten darauf zurückkommen. .

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Ransomware Petya sorgt für weltweites Chaos

Es ist nicht mal sechs Wochen her, seitdem Cyber-Kriminelle über die WannaCry-Attacke für weltweites Entsetzen gesorgt haben. Aus vielfach bestätigten Quellen wird berichtet, dass bereits der nächste Globale Cyberangriff über die Petya Ransomware im vollen Gange ist. Die neue Angriffswelle über eine Variante der Petya Ransomware (NOTPETYA) ist deutlich professioneller und wird verheerende Auswirkungen nach sich ziehen. Anhand aktuellen Medienberichte stehen hauptsächlich Firmen und öffentliche Einrichtungen im Fokus der aktuellen Cyber-Attacke mit Petya. Mittlerweile berichten bereits 65 Länder über Opfer der Petya Infektion. Die ersten Meldungen stammen aus Angriffen auf russische und ukrainische Infrastrukturen wie Energieunternehmen, verschiedene Banken und Mobilfunkprovider. Sogar das Atomkraftwerk Tschernobyl ist von der Malware nicht verschont geblieben. Laut einem Sprecher musste das System zur Strahlungsmessung offline genommen werden.

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